Holocaust-Gedenktag
Holocaust-Gedenktag
am Hans-Carossa-Gymnasium
Am Vormittag des 27. Januar 2026 kamen die Oberstufenschülerinnen und -schüler in der Aula zusammen, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Schülersprecherteam. Johann Stein und Julian Rebafka hatten gemeinsam mit weiteren Schüler:innen den Ablauf vorbereitet und durch den Vormittag geführt.
WeRemember in der Aula: Die Schülervertretung eröffnet den schulischen Holocaust-Gedenktag.
Der Vormittag verband unterschiedliche Formen des Erinnerns: Redebeiträge, einen Film der Margot Friedländer Stiftung, eine Fotoaktion, lokale Geschichte und eine gemeinsame Schweigeminute. Um 9.25 Uhr hielt die Aula für einen Moment vollständig inne.
Gemeinsames Erinnerungszeichen: Schülerinnen und Schüler mit #WeRemember-Banner.
Zu den Rednern gehörten unter anderem Helmut Kleebank, Frank Bewig und Herr Kozian. Ihre Beiträge verbanden die historische Erinnerung mit der Frage, welche Verantwortung heute daraus entsteht. Ein Film der Margot Friedländer Stiftung erinnerte zugleich an Margot Friedländers Lebensgeschichte und ihre Botschaft.
Helmut Kleebank spricht am Rednerpult in der Aula.
Ein besonderer Programmpunkt war das Gespräch mit dem Historiker Herrn Sträuble aus Kladow. Mit Bildern und Geschichten von Familien aus dem lokalen Umfeld zeigte er, dass die Verfolgung im Nationalsozialismus nicht weit weg stattfand, sondern auch mit Orten und Biografien aus unserer direkten Umgebung verbunden ist.
Podiumsgespräch mit Herrn Sträuble beim Holocaust-Gedenktag
Auch im Foyer wurde der Gedenktag durch eine Ausstellung von Malin Svoboda sichtbar gestaltet. So blieb das Erinnern nicht auf die Aula beschränkt, sondern war auch im Schulalltag präsent.
Auch im Foyer wurde der Gedenktag durch eine Ausstellung von Malin Svoboda sichtbar gestaltet.
Am Abend folgte die große Gedenkveranstaltung zu Ehren Margot Friedländers, bei der auch der künftige Schulname eine zentrale Rolle spielte. Für Johann Stein und Julian Rebafka gehörten beide Veranstaltungen zusammen: Erinnerung soll nicht bei einem Datum stehen bleiben, sondern im Schulalltag und im eigenen Handeln weiterwirken.
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Text: Johann Stein, Julian Rebafka
Bilder: Johann Stein, Julian Rebafka





